| Home > Neues > Aktuelles > 08.02.2005 |
Nach einer Serverzwangsabschaltung wegen zu vieler Besucher ist Enterprise Fans wieder online. Die Seite organisiert zur Zeit die Finanzierung einer Anzeige in USA Today, die Zuschauer auffordert, einen Brief an die Leitung von CBS zu schicken:
"Ich unterstütze Star Trek Enterprise. Die Serie steht für höchste Qualität im Unterhaltungsfernsehen und in der Science Fiction. Ich finde, dass Enterprise in einer fünften und weiteren Staffeln fortgesetzt werden sollte."
Die Anzeige wird 14.700,00US$ kosten, über 9.000US$ sind bereits auf dem Konto des Projektes eingegangen zusammen mit dem Versprechen über weitere 3.000US$.
Inzwischen ist auf The Enterprise Project bestätigt worden, dass am 10. Februar um 8:00 Uhr morgens ein Besuch bei Paramount und 9:00 Uhr bei UPN stattfinden wird. Am 21. Februar soll eine ähnliche Unternehmung nach New York zum Hauptsitz von Viacom folgen.
Die Seite ruft alle Fans auf, sich den Protesten anzuschließen oder sich per E-Mail mit Name und Heimatstadt in eine Petitionsliste einzutragen, die am 10.02. den Verantwortilichen übergeben werden soll.
SaveEnterprise.com setzt weiter vor allem auf Massenproteste per Fax, Post und Mails. Außerdem bittet die Seite auch um Spenden für die Zeitungsanzeige von Enterprise Fans.
Rettet Star Trek Enterprise ist die deutsche Protestseite der ersten Stunde. Auch dort setzt man auf den Protest per Post. Aber auch zwei E-Mail Adressen von Paramount-Verantwortlichen sind aufgetaucht. Mit ihnen soll man Dawn Ostoff, die Präsitentin von UPN, und Leslie Moonves von CBS direkt erreichen können.
Neu im Boot ist ST-Projekt.de. Dort werden Unterschriften gesammelt. Außerdem wird angeregt, eine Nachricht bei PHE Deutschland zu hinterlassen.
Bei den Stimmen zur Absetzung wird vor Allem deutlich, dass die Mehrheit derer hinter der Kamera die Zwangspause für Star Trek begrüßen. Ronald D. Moore spricht sogar von einer Chance der Fans nun ihr Franchise in die eigenen Hände nehmen zu können.
Indessen haben die Quoten von der neuen Folge "United" eine kaum merkliche Verbesserung im Vergleich zur Vorwoche erfahren. Dennoch belegt die Serie unter den Konkurrenten der großen Networks den letzten Platz.