| Artikel > Rezensionen > 008 Cool... |
| Story | 2- | Positives: | |
| Charaktere | 2+ | + Brilliante Spezialeffekte | |
| Atmosphäre | 2- | + mehr Platz zum Menscheln | |
| Spezialeffekte | 1 | Negatives: | |
| Gesamtnote | 2+ | - deplatzierte Fragestunde | |
| Tendenz | konstant | - der arme Schneemann... |
Dass die Vulkaniern ihren Kollegen von der Erde nicht über'n Weg trauen und umgekehrt, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Wie schon bei Deep Space Nine werden diese Konflikte sicher nicht zügig abgebaut, sondern vorher angemessen ausgeschlachtet. Der Titel der Folge trifft wirklich nur auf die Landestelle des Shuttles zu, diplomatisch bekommen wir erstmal richtig zu spüren, wie kalt der Weltraum wirklich ist.
Anders als erst zu vermuten, wird auch das Klima zwischen Tucker und T'Pol erst noch winterlich bleiben (trotz kullinarischer Annäherung), auch wenn absehbar ist, dass sich die Beziehung mittelfristig entschärfen wird.
Jetzt mal im Ernst: Welcher Scherzvogel hatte die Idee mit der Frage-Antwort-Stunde auf der Brücke? Die Szene ist zwar gut, aber wie hat sie es bitteschön in die Folge geschafft? So mir nichts, dir nichts, setzt die Handlung einfach mal für 10 Minuten aus, weil gerade mal was getan werden muss, dass völlig aus dem Kontext der Episode gerissen ist.
War das Drehbuch 10 Minuten zu kurz? Wollte irgendwer bei Paramount plötzlich originell werden? Vor allen Dingen: LIEST überhaupt jemand bei UPN die Drehbücher BEVOR sie verfilmt werden?
T'Pol ist zwar Vulkanierin, und kann sich daher schon von Haus aus wenig Persönlichkeit leisten, dennoch erlaubt die Eisbrecher-Episode erstmals einen Blick in das "Privatleben" der Quoten-Außenseiterin. Wenn ich mich nicht irre, dann wird Loyalität das Gefühl, das T'Pol am stärksten mit der menschlichen Crew teilt und von der Heimat trennt. Aber harren wir der Dinge die da kommen.
Effektreiches Minimal-Szenario mit vorsichtig aber angenehm charakterförderndem B-Plot.